Ahoi!

2021 ist Landeslagerjahr – das war unsere und auch eure Hoffnung.
Aufgrund der aktuellen Lage rund um das Coronavirus (COVID-19) müssen wir euch nun leider mitteilen, dass unser Landeslager „Unten am Hafen“, vom 21.-28. August in Hameln leider wieder nicht stattfinden kann und somit nun offiziell abgesagt ist!

Lang ist es her, dass wir mit der Planung des Landeslagers begonnen haben – im Juni 2019 fand das erste Planungstreffen innerhalb der Lagerleitung statt. Wir starteten frohen Mutes und mit viel Motivation in die Planung und freuten uns riesig auf ein Landeslager 2020 unter dem Motto „Unten am Hafen“ in Hameln.

Als dann im März 2020 die Pandemie auch in Deutschland so richtig los ging, mussten wir uns entscheiden, wie es mit dem Landeslager aussieht und ob es überhaupt stattfinden kann. Nach vielen Überlegen, vielen Disskussionen und Absprachen mit der Landesleitung, den Hauptberuflichen und dem e.V.-Vorstand entschieden wir dann, das Lager auf 2021 zu verschieben. Von da an hieß es also: Der Kurs ist gesetzt, das „Landeslager 2021“ kann kommen.

Die Planungen archivierten wir, um sie im darauffolgenden Jahr fortführen zu können. In den folgenden Monaten gab es dann immer wieder kleine Videokonferenzen, in welchen wir uns als Lagerleitung die aktuelle Situation anschauten, beurteilten und überlegten wie wir 2021 wieder starten können und wie ein Landeslager 2021 aussehen könnte.

Im Januar 2021 war es dann soweit, wir kramten die Planungen wieder raus und begannen, zusammen mit den Bereichsleitungen, diese weiter auszuarbeiten.

Ein Thema allerdings begleitete uns, wie auch alle anderen Veranstaltungen, weiterhin: die Pandemie.

Wir setzten uns im Januar als Ziel, eine Zu- oder Absage bis Mitte/Ende April zu treffen, um eine gewisse Sicherheit für den Sommer bieten zu können. Außerdem gab es viele organisatorische Aufgaben, welche wir aufgeschoben haben. Diese hätten dann in Angriff genommen werden müssen.

Kurz vor dem Mitarbeitendentreffen im April trafen wir uns in einer Videokonferenz mit dem Krisenstab, bestehend aus Landesleitung, e.V.-Vorstand und Hauptberuflichen, um gemeinsam eine Handlungsempfehlung zu erarbeiten.

Auf Basis dieser Empfehlung trafen wir dann schweren Herzens gemeinsam mit den Mitarbeitenden und Bereichsleitungen beim Mitarbeitendentreffen die Entscheidung, das Landeslager abzusagen.

Es ist viel Zeit und viel Liebe in das Projekt Landeslager geflossen. Bis zum Schluss rangen wir stark mit der Entscheidung, welche uns wirklich nicht leicht gefallen ist. Wir hätten uns unglaublich gefreut, mit euch zusammen ein Landeslager in Hameln erleben zu können.

Das Motto „Vorsicht ist besser als Nachsicht“ stand und steht bei dieser Entscheidung allerdings wieder ganz oben. Die aktuellen Entwicklungen und steigenden Fallzahlen beunruhigen uns sehr. Es würden viele Menschen aus unterschiedlichen Landkreisen und Städten zusammen kommen, da wäre die Gefahr einer Ansteckung einfach nicht auszuschließen. Dieser Gefahr möchten wir euch, auch im Sinne des pfadfinderischen Handelns, nicht aussetzen. Die Option ein Lager mit Abstand und Masken durchzuführen käme für uns nicht in Frage. Auch das Aufteilen des Lagers in mehrere kleine Teile, welche sich untereinander nicht treffen drüften, war keine erdenkliche Möglichkeit für uns.

An dieser Stelle möchten wir aber alle Stämme und Gruppen dazu ermuntern und ermutigen, sofern möglich, eigene Sommerveranstaltungen zu planen und stattfinden zu lassen. Wir können uns gut vorstellen, dass ein Sommerlager, ein Hajk oder ein Tagesausflug in den Sommerferien in kleinen Gruppen möglich sein wird, wenn vielleicht auch sehr spontan. Die Projektgruppe #pfadisbleiben des VCP veranstaltet vom 24.06-12.09.21 die Aktion „In 80 Tagen um die Welt“, mit welcher sie alle Mitglieder aufrufen, in diesem Zeitraum hajken zu gehen. Mit allen Teilnehmenden zusammen wird dann versucht einmal um die Welt (ca. 40.000km) zu hajken. Nähere Infos dazu gibt es hier: https://www.vcp.de/pfadfinden/pfadisbleiben/hajk/. Natürlich bietet diese Aktion keine wirkliche Alternative zum Landeslager, dafür aber vielleicht ein kleines Trostpflaster.

Zum Schluss möchten wir gerne nochmal unseren herzlichen Dank aussprechen! Und zwar allen Bereichsleitungen, Hauptberuflichen, unserer Landesleitung (der Alten und Neuen natürlich) und dem e.V.-Vorstand. Ohne euch wäre die Lagerplanung einfach nicht möglich gewesen. Außerdem danken wir euch für eure Unterstützung bei der Navigation durch diese schwierigen Gewässer der Pandemie.  Ebenfalls sind wir allen Menschen super dankbar, die ihre Mitarbeit signalisiert und an Vorbereitungstreffen teilgenommen haben. Aber natürlich auch allen Menschen die
einfach Lust hatten, am Landeslager teilzunehmen.

Ganz liebe Grüße und Gut Pfad

eure Landeslagerleitung
Käpt’n Neele, Käpt’n Laura, Käpt’n Fredi und Käpt’n rosi

 

Hier findet ihr unser Absageschreiben nochmal als PDF.

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