Vielfalt – was kann das sein?

Foto: Max Herlyn

Vielfalt ist viel-viel mehr als wir ahnen!

Auf dem diesjährigen Großen Jurtendach haben wir uns mit der Vielfalt von Identitäten beschäftigt-konkret ging es um Geschlechteridentitäten. Zum Einstieg haben wir uns kennengelernt und am ausgeglichenen Mobile unsere Erwartungen und Wünsche formuliert und aufgegangen. Dann ging es am Samstagvormittag richtig los: Wir haben den Fächer der Geschlechteridentitäten aufgespannt und mit einem Memorie kennengelernt, welche Identitäten begrifflich definiert sind. Mit einem kleinen (ehrgeizigen) Quiz sind wir in die Mittagspause gestartet. Am Nachmittag haben wir uns in intensiver Kleingruppenarbeit mit unseren persönlichen Empfindungen beschäftigt. Als Ergebnis daraus haben wir unsere wichtigsten Visionen für die Zukunft formuliert: Mut haben, sensibles Zuhören, geschützten Rahmen schaffen, natürliches Bild schaffen (keine Stigmatisierung), mit – und nicht über – Menschen sprechen sowie  Aufklärung im schulischen Kontext.

Foto: Christian Brems

Die anschließende Frage „Was können wir im VCP tun?“, hat an viele dieser Visionen angeknüpft. Konkrete Situationen wie die Gestaltung sanitärer Anlagen oder Schlafplätze sind zur Diskussion gekommen. Ein paar Lösungsideen haben wir ebenfalls gefunden und werden nun von uns – der AG Mosaik – gemeinsam mit dem Vertrauenspersonenteam geprüft. Am Sonntag haben wir noch eine Runde Tabu zum Thema Geschlechteridentitäten gespielt. Alle eingesetzten Spiele und Materialien stammen aus dem Methodenkoffer „Queere Jugendarbeit“ vom Landesjugendring – schaut dort gern mal unter nextqueer.de vorbei. Trotz der kühlen Temperaturen haben wir bei Kaffee und Sonne viele Gespräche neben der vollen Tagesordnung genossen. Wie geht es nun weiter? Das Große Jurtendach ist für uns als AG eine Auftaktveranstaltung gewesen, die zunächst Grundlagen beinhaltet hat. Wir arbeiten daran die Vielfalt im Verband im Schulungskontext weiter zu etablieren – also seid gespannt!

Text: Amelie Mund

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